Geschichte hinter dem Mai Express

Der Maiexpress – Wie aus einer spontanen Idee eine Tradition wurde

Alles beginnt bekanntlich mit einer Idee – und so war es auch im Frühjahr 2008. Martin Ködderitzsch kam der entscheidende Einfall, den er sofort mit Landwirt Christian Johnen teilte. Die Begeisterung war groß, doch eine Hürde musste noch genommen werden: Christians Vater musste überzeugt werden, dass die nächtliche Aktion geordnet und verantwortungsvoll ablaufen würde. Nach einer Woche war klar:

Im April 2008 findet die erste Mainacht des Maiexpress statt.

Schnell folgten die organisatorischen Fragen: Wer kümmert sich um das nötige Equipment? Welche Kosten fallen an? Wie soll der Ablauf aussehen? Die Planungen liefen auf Hochtouren. In den Anfangsjahren war die Ausstattung noch überschaubar – ein Hänger mit Strohballen als Sitzgelegenheiten und eine rund 20 Jahre alte Endstufe sorgten für Musik. Kaum vorstellbar aus heutiger Sicht, denn die Ansprüche sind seitdem stetig gewachsen.

2017 feierte der Maiexpress sein 10-jähriges Jubiläum – ein Meilenstein, der nach einem Upgrade verlangte. Die Idee einer eigenen Wechselbrücke war schnell geboren. Mit viel Engagement und zahlreichen Arbeitsstunden wurde eine alte Brücke vollständig restauriert. Vom neuen Sicherungskasten bis zur sorgfältig gesetzten LED-Beleuchtung wurde jedes Detail durchdacht.

Die aktuellste Erweiterung zeigt, dass der Maiexpress auch nach all den Jahren weiterentwickelt wird: Moderne Infrarot-Heizstrahler sorgen inzwischen dafür, dass selbst in kühlen Mainächten niemand frieren muss.

Aus einer einfachen Idee hat sich über die Jahre eine feste Tradition entwickelt – und der Maiexpress fährt weiter in Richtung Zukunft.